Thomas Krampl
Musikalische Einflüsse: Jimi Hendrix, Pink Floyd, The Doors, Frank Zappa, Mahavishnu Orchestra, Megadeth, J.S. Bach…
Lieblingsfarben : St.Laurent-Rot und Pilsner-Gelb
Sonstiger Input: Aldous Huxley, Arnold Schönberg, Albertina, Asia Restaurant
Ich wurde am vorletzten Tag der glorreichen sechziger Jahre in der geboren. Nachdem ich im zarten Alter von 8 Jahren das erste Mal eineGitarre ausprobieren durfte, verbrachte ich erstmal drei Jahre mit eher mickrigem akustischem Kling-Kloings. Mit 15 war ich dann schon unheilbar am Rock-Virus erkrankt , entdeckte meine  Kindergitarre wieder und tauschte sie gleich gegen eine elektrische um.

Eine Band mit Schulfreunden war schnell gegründet, wir nannten uns „Vitamin A“, wohl weil wir damals so gesund lebten… und spielten gleich auf diversen Partys in der lokalen Umgebung und den umgebenden Lokalen.
Nach der Schule musste ich zunächst unfreiwillig 8 Monate lang den Soldaten in einer schlechten Inszenierung des Bundesheeres geben. Danach hieß es „let´s get serious“ -  ab zum studieren nach Wien. Irgendwer hatte mir Betriebswirtschaft als Studium eingeredet, aber als ich nach zwei Jahren Gitarre spielen in der Wirtschaft noch nicht wirklich weit gekommen war, ließ ich es bleiben und schrieb mich am nächst besten Konservatorium ein, um der Jazzgitarre zu frönen (in echt!). Zwar war ich musikalisch eher im Rock verwurzelt, dafür bekam man aber leider kein Zeugnis. In diese Zeit fiel dann auch die Gründung der „Verlorenen Söhne“, die mir als Alternative zum Jazzgefrickel gerade recht kamen, sodass ich die Welt des Bebop  ziemlich schnell hinter mir ließ...
Inzwischen bin ich also tatsächlich Musiker geworden und betätige mich als amtlicher Gitarrewürger auf der Bühne und im Studio, wann immer es Gelegenheit dazu gibt.  Ansonsten verdiene ich meine Brötchen und Bierchen durch Unterrichten und betreibe zusätzlich musikalische Forschungen im Dienste der Musikwissenschaft -  z.B. über Frank Zappa oder Arnold Schönberg. Müssen sich meine Finger hin und wieder vom harten Saitenbiegen und -dreschen erholen, so gehe ich gerne auf Reisen und versuche mich in allerlei aufwändigen Sportarten wie Tauchen, Schifahren oder Eishockey...  Tom
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